Fassadenhydrophobierung

Durch Kälte, häufige, zum Teil starke Niederschläge und große Temperaturschwankungen werden Hausfassaden auch im gemäßigten Mitteleuropa stark beansprucht. Ursächlich dafür sind Kapillareffekte, bei denen die Feuchtigkeit tief in Putz- und Klinkerfassaden eindringen kann und besonders in den Wintermonaten nicht mehr vollständig verdunstet. Dadurch bleiben einige Fassaden dauerhaft feucht, wodurch dann schnell unschöne Schäden entstehen. Außerdem verursacht die hohe Wärmeleitfähigkeit des Wassers in der Fassade unnötige Energiekosten, denn ein Mauerwerk was 4 % Wasser gezogen hat, verfügt nur noch über 50 Prozent seiner Dämmwirkung.

Die Lösung in solchen Fällen ist eine so genannte Fassadenhydrophobierung, wodurch Wasser einfach abgestossen wird. Dabei bedient man sich der selben Technik, die schon dafür sorgt, das beim Federkleid eines Wasservogels ebenfalls Wasser einfach abperlt. Bei der Hydrophobierung einer Fassade verwenden wir eine feindisperse, farblose und UV-beständige Beschichtung. Dieses Mittel dringt tief in das Mauerwerk ein und sorgt so dafür, das der Schutz nicht wie bei einem oberflächlichen Anstrich für viele Jahrzehnte hält. Das Schutzmittel ist farblos und sorgt so dafür, dass die Optik von Putz, Klinkern, Kalksandstein oder sogar Holz dabei unverändert erhalten bleibt.

Allerdings, und auch das kennen Sie bereits von einigen Regenkleidungen und Schuhen, wirkt diese Schutzschicht nur einseitig. Bei dieser Art der Fassadenbehandlung kann Wasserdampf immer noch aus den Innenräumen nach außen entweichen – das Haus "atmet" und bleibt trocken.




Schritt für Schritt zur trockenen Fassade

Jede Gebäudeschutzmaßnahme beginnt mit einer unverbindlichen Beratung bei Ihnen vor Ort. Dort sorgen wir für eine detaillierte Analyse der vorhandenen Bausubstanz. Dabei ermitteln wir zum Beispiel die Feuchtigkeit und die Wasseraufnahme Ihrer Hausfassade. Auf dieser Basis stimmen wir mit Ihnen die notwendigen Arbeiten ab und machen Ihnen ein entsprechendes Angebot.

Zu unserem Leistungspaket einer optimalen Fassadenbehandlung gehört zunächst die schonende Reinigung mit Wasser und speziellen Moos- und Algenentfernern. Ein Hochdruckreiniger könnte eine bereits angegriffene Fassade beschädigen und kommt daher nicht zum Einsatz. Bereits vorhandene Beschädigungen werden anschließend ausgebessert.

Dann geht es an die eigentliche Hydrophobierung. Wir tragen die Beschichtung im Flutverfahren auf. Je nach Untergrund sind zwischen 0,1 und 0,4 Liter von dem Hydrophobierungsmittel pro Quadratmeter erforderlich, um eine vollständige Sättigung des Mauerwerks zu erreichen.

Durch diese Arbeiten erreichen wir eine vollständige Sättigung des Mauerwerks. Die Fassadenhydrophobierung dringt tief in die Poren und Kapillare ein und entfaltet so seine volle Wirkung. Alle Arbeiten dauern je nach Hausgröße in der Regel nur wenige Tage – Ihre Fassade ist dann aber für die nächsten Jahrzehnte umfassand geschützt.


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